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Der britische Motorradhersteller Douglas Motors Ltd. wurde von den Brüdern Douglas in Bristol gegründet. Insbesondere durch seine luftgekühlten, quer eingebauten Boxermotoren wurde das Unternehmen bekannt. Im Jahr 1907, lange bevor BMW seine Boxermotorräder baute, startete Douglas im britischen Kingswood den Bau seiner Motorräder.
Douglas – Unternehmensgeschichte
Im Jahr 1882 gründeten die Brüder William und Edward Douglas das britische Unternehmen Douglas Motors. 1907 schlossen sich „Light Motors Ltd.“ und der Gießerbetrieb „Douglas Bros“ zusammen und produzierten das erste in Serie hergestellte Boxermotorrad. Bei diesem Modell saßen die 300er und 350er Motoren – nach Lage der Kurbelwelle definiert – quer zur Fahrtrichtung in den anfänglich fahrradähnlichen Fahrwerken. Im Jahr 1911 brachte man ein Modell mit stärkeren Motoren und kräftigeren Fahrgestellen auf den Markt. Damit stellten sich auch die ersten sportlichen Erfolge ein. Durch den guten Ruf der Marke konnte man sich zu Beginn des Ersten Weltkrieges durch das 2 ¾ HP-Modell mit Zweiganggetriebe und Riemenantrieb umfangreiche Armeeaufträge sichern. Bis zum Jahr 1931 beherrschten die Douglas-Maschinen die Speedway-Szene. Von da an ging es mit dem Unternehmen zügig bergab. Ende 1931 wurde die Firma veräußert, später zurückgekauft und mit seitengesteuerten Einheitsmodellen über Wasser gehalten. Nachdem sich die Familie Douglas im Jahr 1935 eine Pleite eingestehen musste, übernahm die „British Aircraft Corp.“ das Unternehmen. Durch die Armeeaufträge im zweiten Weltkrieg erholte sich die Firma und brachte 1945 die ersten Neuentwicklungen auf den Markt. Trotzdem blieben alle Versuche wieder auf die Beine zu kommen erfolglos. 1954 brachte man noch die 350er „Dragonfly“ (Libelle) mit einem neuen Vollschwingenfahrwerk auf den Markt. Drei Jahre später musste die Motorradproduktion bei Douglas endgültig eingestellt werden.
Douglas – Klassiker
Zu den seitengesteuerten Triebwerken gesellten sich 1921 kopfgesteuerte 350er und 500er Motoren, mit denen unzählige Rennerfolge erzielt wurden. Diese Rennmotoren hatten bis zu 750 cm³ Hubraum, unterschieden sich bezüglich des Bohrung-/Hub-Verhältnisses von den Serienmodellen und wurden mit mechanisch betätigten Scheibenbremsen im Vorderrad ausgestattet. Im Serienbereich konnte sich ab 1925 die EW-Modellserie mit seitengesteuerten Motoren zwischen 350 und 600 cm³ behaupten. Diese Serie wurde unter Cyril Pullin konstruiert und sorgte für einen sensationellen Erfolg im Hause Douglas.
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